Berlin - Der Regierende Bürgermeister Michael Müller und seine Stellvertreter Ramona Pop und Klaus Lederer haben an die Berliner appelliert, sich an den Weihnachtsfeiertagen solidarisch zu verhalten. „Denken Sie bitte besonders an Einsame auch in Ihrer Nachbarschaft und in Ihrem Haus. Auch ein Telefonanruf kann ein gern empfangenes Zeichen von Solidarität und Anteilnahme sein, wenn man sich schon nicht besuchen kann“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der drei Senatsmitglieder vom Mittwoch.

Der Senat habe sich für bedrückende Beschränkungen entschieden, was das gewohnte Zusammensein mit der Familie, mit Freunden und Bekannten an den Feiertagen angehe. „Wir in der Landesregierung wissen, dass viele Menschen das als Zumutung empfinden und dass besonders unsere Seniorinnen und Senioren und die Familien, aber auch viele unter uns, die ohnehin einsam sind, dieses Fest schmerzlich erleben werden“, so die drei Berliner Bürgermeister.

Die Menschen in Berlin seien sich ihrer Verantwortung bewusst, dass jeder einzelne durch sein rücksichtsvolles Verhalten und durch das Respektieren der Regeln seinen Beitrag leisten könne, sich und seine Mitmenschen zu schützen. „Für diese tagtäglich in unserer Stadt geübte bürgerschaftliche Solidarität gilt den Berlinerinnen und Berlinern unser gemeinsamer Dank.“

Müller, Pop und Lederer erinnerten auch an diejenigen, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind: „Es gehört dazu, dass wir gemeinsam an diejenigen denken, die in unserer Stadt der Krankheit zum Opfer gefallen sind.“ Viele Familien beklagten an diesem Weihnachten den Verlust von Eltern, Geschwistern, Kindern, Freunden oder Bekannten und Nachbarn. „Ihnen allen gehört unser Mitgefühl.“