Betrug in Berlin: Gesobau AG warnt vor falschen Schreiben mit neuer Kontonummer

In Berlin sind Schreiben mit  Zahlungsaufforderungen im Umlauf, die von der Gesobau AG stammen sollen. Die Gesobau stellt klar: Die Schreiben sind gefälscht.

Im Märkischen Viertel besitzt die Gesobau AG viele Wohnungen.
Im Märkischen Viertel besitzt die Gesobau AG viele Wohnungen.imago/Chromorange

Berlin-Das städtische Wohnungsbauunternehmen Gesobau AG warnt seine Mieter vor einer neuen Betrugsmasche. Aktuell sind demnach Schreiben in Berlin im Umlauf, in denen eine neue Kontonummer der Gesobau AG angegeben wird. Das Unternehmen stellt klar: Derartige Schreiben sind gefälscht und stammen nicht von der Gesobau.

Man sei von „aufmerksamen Mietern“ darauf hingewiesen worden, dass aktuell „ein Schreiben ohne Briefdatum im Umlauf ist“. Das teilte das Berliner Unternehmen am Mittwoch mit. In dem Schreiben stehen unter der Überschrift „Mitteilung über neue Bankverbindung“ folgende Sätze: „Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben eine neue Bankverbindung. Bitte überweisen Sie die nächste und alle zukünftigen Mietzahlungen ab dem 1. Juni 2021 auf das neue Girokonto.“ 

Woran sind die Schreiben als Fälschung zu erkennen?

Dieses Bild eines der gefälschten Schreiben veröffentlichte die Gesobau AG als Warnung.
Dieses Bild eines der gefälschten Schreiben veröffentlichte die Gesobau AG als Warnung.Gesobau AG

Die Gesobau AG stellt klar: „Hierbei handelt es sich um eine Fälschung! Die Bankverbindung für die Mietzahlung hat sich nicht geändert.“ Weiter teilt das Unternehmen seinen Mietern mit: „Solltest du uns kein SEPA-Lastschriftmandat zur Abbuchung der Miete erteilt haben, überweise deine Miete bitte wie gehabt auf die dir bekannte Bankverbindung.“

Die gefälschten Schreiben sind nicht nur ohne Datum, sie sind zudem mit einem falschen, da veralteten Logo der Gesobau zu sehen. Das Firmenlogo wurde mit dem Einzug des Unternehmens in einen neuen Firmensitz im November 2019 geändert. Das neue Logo der Gesobau ist in Rottönen gehalten, zudem wurden die Buchstaben „E“ und „A“ verändert.

Angaben über mögliche Geschädigte gab es zunächst nicht. Über soziale Netzwerke wurde die Nachricht auch im Märkischen Viertel verbreite. Hier besitzt die Gesobau AG viele Wohnungen. Ob die Polizei Berlin über den Betrugsversuch informiert wurde und ob bereits ermittelt wird, war am Mittwoch zunächst nicht bekannt.