WashingtonDer zukünftige US-Präsident Joe Biden hat das Verhalten des amtierenden Präsidenten Donald Trump als „Peinlichkeit“ bezeichnet. Es werde sich auch negativ auf dessen „Vermächtnis“ auswirken.

Hintergrund von Bidens Äußerungen ist, dass der bei der Wahl in den Vereinigten Staaten unterlegene Trump das Ergebnis nicht anerkennen und vor Gericht anfechten will.

Biden: Eng mit Merkel zusammenarbeiten

Des Weiteren kündigte Biden an, er wolle die Beziehungen zu Deutschland stärken. In einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erklärte der 77-Jährige nach Angaben seines Teams die Absicht, die transatlantischen Beziehungen insgesamt über die Zusammenarbeit mit der EU und in der Nato wiederzubeleben.

Demnach bekundete Biden sein Interesse, bei gemeinsamen Herausforderungen eng mit Merkel zusammenzuarbeiten. Dazu gehörten die Bekämpfung der Corona-Pandemie, der Klimaschutz und die Wiederbelebung der globalen Wirtschaft. „Er hat auch die Möglichkeit begrüßt, mit der EU an einer gemeinsamen Agenda zu arbeiten“, hieß es in der Erklärung des Biden-Teams.