Berlin - In der ersten Schulwoche sind in Berliner Schulen 228 Corona-Fälle gemeldet worden. Wie der rbb berichtete, entspricht dies einer Inzidenz von 55. Die Neuinfektionen an den Berliner Schulen werden seit Montag durch turnusmäßige PCR-Tests ermittelt, wie die Bildungsverwaltung am vergangenen Freitag mitteilte. Die Inzidenz bei Schülern ist somit niedriger als der Wert für ganz Berlin, der am Montag bei 61,3 lag.

An den allgemeinbildenden Schulen wurden insgesamt mehr als 330.000 Schüler getestet – 201 davon waren positiv. Dies entspreche 0,061 Prozent der gesamten Schülerschaft. Die meisten Fälle wurden in Neukölln (48) und Reinickendorf (35) gemeldet. Von rund 13.500 Lehrkräften wurden 13 positiv getestet. Auch in den Berufsschulen wurde getestet. Von 65.700 Schülern wurden 14 positiv auf das Virus getestet.

Corona-Stufenplan soll Schulen vorbereiten

In Berlin müssen sich die Schüler sowie das Personal in den ersten drei Wochen nach den Ferien dreimal wöchentlich auf Corona testen lassen. Danach sind zwei Schnelltests pro Woche geplant. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in geschlossenen Räumen gilt zunächst für 14 Tage. 8000 Luftfilter sind aktuell für die Schulen angeschafft, weitere 3000 sollen bis zu den Herbstferien folgen.

Mit einem Corona-Stufenplan will der Senat auf steigende Infektionszahlen vorbereitet sein, die Gesundheitsämter sollen dazu im Wochenturnus das Infektionsgeschehen bewerten. In Zukunft soll es drei Stufen geben: Stufe Grün sieht Regelbetrieb vor, in Stufe Gelb kommt es zum Wechselunterricht und bei Stufe Rot würden Schulen wieder schließen müssen.