Berlin - In ihrem neuen Song „Male Fantasy“ singt Billie Eilish von Männerfantasien. Und von Pornos, mit deren Hilfe sie sich „ablenkt“ und die allein Männerfantasien bedienen: „I can’t stand the dialogue, she would never be that satisfied, its a male fantasy“. Dass ihr Pornokonsum früher sehr hoch gewesen sei, verriet Eilish in einem Interview der Howard-Stern-Show. Mit elf Jahren habe sie laut eigener Aussage begonnen, regelmäßig Pornos zu schauen.

Rückblickend betrachtet die Sängerin das als Fehler: Der Pornokonsum habe bei ihr psychische Schäden hinterlassen. Sie sei heute niedergeschmettert, weil sie mit derart viel Pornografie in Berührung kam. Die Sängern ist überzeugt: Ihr regelmäßiger Konsum von „Gewaltpornografie“ habe Schlafparalysen und Albträume ausgelöst.

Auch ihre ersten sexuellen Erfahrungen wurden vom Pornokonsum negativ beeinflusst, erzählt Eilish. Sie habe Dinge bejaht, die nicht gut waren, nur weil sie glaubte, davon erregt zu sein. Inzwischen sei sie verärgert darüber, dass Pornografie so beliebt ist und dass sie selbst lange annahm, Pornos seien okay. Schließlich würden Pornos ein falsches Bild von Frauen produzieren: „No vaginas look like that. Women’s bodies don’t look like that. We don’t come like that“, so die Worte der Sängerin.