Neben Selbstständigen und Unternehmen sind auch viele Vereine auf staatliche Hilfen angewiesen.
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BerlinNoch bis 25. Oktober können gemeinnützige Vereine und Organisationen „Ehrenamts- und Vereinshilfen zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie“ beantragen. Diese Fördermittel werden für existenzbedrohliche Liquiditätsengpässe zur Verfügung gestellt, die zwischen dem 17. März und dem 30. September durch die Corona-Pandemie entstanden sind.

Es können Zuschüsse zunächst bis zu einer Höhe von 20.000 Euro gewährt werden. Diese müssen nicht zurückgezahlt werden. Insgesamt stellt der Berliner Senat Mittel in Höhe von 4,9 Millionen Euro zur Verfügung. 

Durch die Corona-Pandemie ist die Zivilgesellschaft vor besondere Herausforderungen gestellt. Antragsberechtigt sind Organisationen mit Sitz in Berlin, die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen und als steuerbegünstigt anerkannt sind. Darüber hinaus müssen die Antragsteller glaubhaft machen, dass Liquiditätsengpässe infolge der Corona-Pandemie zur Existenzbedrohung führen.