Berlin - In der Marienfelder Chaussee ist in der Silvesternacht ein Supermarkt niedergebrannt. Die etwa 800 Quadratmeter große Fläche des Gebäudes sei vollständig in Flammen aufgegangen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zudem stürzte das Dach des Gebäudes ein. In einem Teil des Supermarktes wurden nach ersten Erkenntnissen offenbar große Mengen an Böllern, Raketen und weiteren Feuerwerkskörpern gelagert. Diese explodierten und flogen durch die Gegend. 

Daher konnten die Rettungskräfte zunächst nur von außen löschen. Dabei kam auch ein  Leiterwagen zum Einsatz. Mit seiner Hilfe versuchten die Männer der Feuerwehr, den Brand von oben zu löschen. Ein Betreten des Gebäudes sei zu gefährlich, hieß es von den Einsatzkräften vor Ort. 

Zusätzlich mussten mehrere Druckgasbehälter aus einem angeschlossenen Geschäft in Sicherheit gebracht werden, teilte die Feuerwehr via Twitter mit. Menschen seien nicht in Gefahr, hieß es. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Die Feuerwehr war mit rund 100 Kräften im Einsatz. 

Das Nachrichtenportal tag24 meldet in diesem Zusammenhang, dass nach Angaben von Augenzeugen eine Gruppe Jugendlicher immer wieder „mit Absicht Raketen, Böller und Leuchtmunition aus Schreckschusspistolen in den Lagerbereich des Supermarktes gefeuert“ haben soll. Eine offizielle Bestätigung von Polizei oder Feuerwehr gab es dafür aber zunächst nicht.