MagdeburgDie AfD Sachsen-Anhalt hat ihren Listenparteitag für die Landtagswahl nach einer zwischenzeitlichen Pause in Folge einer Bombendrohung fortgesetzt. Die rund 400 AfD-Mitglieder verließen gegen 15 Uhr nach einer entsprechenden Aufforderung die Messehalle. Die Polizei durchsuchte mit einem Sprengstoff-Suchhund das Gelände nach einer möglichen Bombe ab, fand aber nichts. Nach zweieinhalb Stunden kehrten die Delegierten in die Messehalle zurück.

Die AfD Sachsen-Anhalt will am Sonnabend und Sonntag trotz strenger Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ihre Listen mit Bewerbern für die Landtags- und Bundestagswahl aufstellen. Die Corona-Regeln des Landes erlauben solche Wahlveranstaltungen. Es gelten strenge Auflagen, etwa eine Maskenpflicht am Platz. Vor der Unterbrechung wurde der Fraktionschef im Magdeburger Landtag, Oliver Kirchner, zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 6. Juni 2021 gewählt.