BerlinEine leichte Rauchentwicklung in einem Hähnchenimbiss in Neukölln entwickelte sich zu einem über 4 Stunden andauernden Einsatz. Gegen 22 Uhr wurde die Berliner Feuerwehr in die Karl-Marx-Straße 183 alarmiert. Im Erdgeschoss eines gerade sanierten Altbaus rauchte es aus einer Zwischendecke in einem Hähnchenimbiss. Der Imbiss soll erst vor wenigen Monaten eröffnet haben. Sofort beging die Feuerwehr den Imbiss, auch die Wohnung darüber wurde zwangsgeöffnet. Die Wohnung darüber ist gegenwärtig noch unbewohnt , es wurde dort nichts festgestellt.

Nebenbei versuchten die Brandbekämpfer eine Löschwasserverbindung aufbauen. Direkt am LHF war ein Hydrant defekt, vor dem Gebäude ließ sich ein weiterer Hydrant nicht öffnen. Somit musste ein anderer Hydrant gesucht werden, der sich 80 Meter weit entfernt befand. 

Nach über drei Stunden wurde der Brand gelöscht

Der Rach quoll deutlich aus dem Geschäft heraus. Die Feuerwehrleute begannen die Decke des Geschäfts aufzustoßen, konnten aber nach dutzenden Versuchen die Brandstelle nicht finden. Daraufhin wurde Verstärkung angefordert. Stundenlang wurde nach der Brandursache gesucht, der Laden teilweise auseinandergenommen. Nach über drei Stunden und mit Einsatz eines Stemmhammers konnten hinter einer Wand- bzw. Deckenkonstruktion Flammen festgestellt und gelöscht werden.

Wie es zu diesem Brand kam, ermittelt nun ein Brandkommissariat der Polizei. Es könnte sich um einen technischen Defekt gehandelt haben, aber auch um Nachlässigkeit bei der Reinigung der technischen Einrichtungen.

Die Karl-Marx-Straße war für die gesamte Dauer des Einsatzes Höhe Thomasstraße gesperrt. Es waren am Ende 52 Einsatzkräfte für diesen „Suchbrand“ im Einsatz.