Berlin - Bei einem Brand in einem Pflegeheim in Spandau ist ein Mensch ums Leben gekommen. Drei Personen wurden laut Feuerwehr schwer und elf weitere leicht verletzt. Auf Twitter hatte sie zunächst von zehn leicht Verletzten berichtet. Weitere 15 Betroffene wurden nach dem Schock betreut, für sie wurde ein Notfallseelsorger gerufen.

Ein Zimmer eines Bewohners im ersten Obergeschoss sei komplett ausgebrannt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Im dichten Rauch war es für die alten und in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner demnach schwierig, aus dem Gebäude zu kommen. Die Identität des Todesopfers stand zunächst noch nicht fest. Einige Bewohner waren laut Feuerwehr mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das sei eine zusätzliche Herausforderung, die aber zum Alltag der Helfer gehöre, hieß es.

Der Notruf hatte den Lagedienst der Feuerwehr um 17.14 Uhr erreicht. Rund 140 Kräfte waren vor Ort im Einsatz. Retter mit Atemschutzmasken kämpften sich zum Brandherd durch, während andere Feuerwehrleute Teile des Gebäudes evakuierten. Etwa 30 Minuten nach der Alarmierung waren die Flammen gelöscht, so die Feuerwehr. Anschließend kontrollierte sie das Gebäude, um nach möglichen Verletzten zu suchen.