Potsdam - In Brandenburg sind erneut weniger Corona-Neuinfektionen registriert worden. Das Gesundheitsministerium meldete am Montag 147 neue Fälle, am Sonntag waren es 338. Am Montag vor einer Woche wurden 279 neue Fälle registriert. Die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie erhöhte sich um 2 auf 3576.

Ausgangssperre greift ab Inzidenz von 100

Die Sieben-Tage-Inzidenz – die Zahl der neuen Ansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche – ging auf einen Wert von 105,2 zurück. Am Sonntag lag der Wert bei 107,7. Vor einer Woche waren es fast 128. In Brandenburg gelten 93.136 Menschen als genesen – 255 mehr als am Sonntag gemeldet. Die Zahl der aktuell erkrankten Menschen liegt bei 6117 – am Sonntag waren es 6227.

Den aktuell höchsten Zuwachs mit Neuinfektionen von jeweils 23 hatten die Landkreise Märkisch-Oderland und Ostprignitz-Ruppin. Den höchsten Inzidenzwert meldete der Landkreis Elbe-Elster mit 186,5 auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Unter 100 liegen die Landkreise Ostprignitz-Ruppin, Barnim, Märkisch-Oderland, Havelland, Potsdam-Mittelmark, Prignitz, Teltow-Fläming und Uckermark. Daneben liegen auch die vier kreisfreien Städte Potsdam (113,7), Cottbus (150,5), Frankfurt (Oder) (133,3) und Brandenburg/Havel (133) über dem Wert von 100.

Ab einer Inzidenz von 100 greift in Brandenburg nach der Eindämmungsverordnung eine nächtliche Ausgangssperre von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr. Ab einem Wert von 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen müssen Schulen in den Fernunterricht. Für Kitas gilt dann nur noch eine Notbetreuung.