Potsdam - Die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus innerhalb einer Woche je 100.000 Einwohner ist in Brandenburg weiter gesunken. Nach einem Wert von 127 am Dienstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch bei rund 109, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte. Vor einer Woche betrug der Wert noch 142,6. Acht Landkreise und die kreisfreien Städte Cottbus und Frankfurt (Oder) lagen über der Marke von 100. Corona-Hotspot im Land bleibt der Landkreis Elbe-Elster mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 175,8. Der Kreis Uckermark verzeichnet mit 64,7 Fällen den niedrigsten Wert. Das RKI wies jedoch darauf hin, dass rund um die Osterfeiertage weniger Menschen zum Arzt gegangen seien und außerdem die zuständigen Gesundheitsämter und Landesbehörden möglicherweise nicht an allen Tagen ihre Daten an das RKI übermittelt haben.

Notbremse bei Inzidenz von über 100

Die Gesundheitsämter meldeten innerhalb eines Tages 175 neue Corona-Fälle nach 111 am Dienstag, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch weiter mitteilte. Vor einer Woche waren es 591 neue Infektionen. 492 Menschen werden wegen einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, 126 von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, davon müssen 102 Patienten beatmet werden.

Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 gilt die Notbremse: Die Lockerungen vom 8. März werden zurückgenommen. Dies betrifft acht Landkreise und die kreisfreien Städte Cottbus und Frankfurt. Nur die Städte Potsdam und Brandenburg an der Havel sowie die Kreise Potsdam-Mittelmark und Uckermark lagen drei Tage hintereinander unter dem Wert von 100 Ansteckungen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner.