Berlin/Potsdam - Die Befürchtung gibt es, seit am 10. September vorigen Jahres bei einem Wildschwein erstmals in Deutschland die Afrikanische Schweinepest nachgewiesen wurde. Nun hat die Krankheit auch Hausschweine erreicht. Nach einer Mitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gibt es in Brandenburg die ersten Fälle. Am Donnerstagabend hatte das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest am Friedrich-Loeffler-Institut auf der Ostsee-Insel Riems die für Menschen ungefährliche Afrikanische Schweinepest bei zwei Tieren bestätigt. Überrascht hatte es dort aber offenbar niemanden. „Mit einem Eintrag in deutsche Hausschweinbestände musste spätestens seit dem Nachweis der Infektion bei Wildschweinen in Deutschland gerechnet werden“, sagt Instituts-Präsident Thomas C. Mettenleiter.

Die positiv getesteten Schweine stammen aus einem Bio-Betrieb im Landkreis Spree-Neiße und einer Kleinst-Haltung im Landkreis Märkisch-Oderland. Beide Landkreise liegen nahe der polnischen Grenze. Dort war die Afrikanische Schweinepest auch bei Wildschweinen zuerst aufgetreten. Um die betroffenen Betriebe sollen jetzt Schutzzonen und Überwachungszonen eingerichtet werden.

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