Potsdam - 85 Prozent der im vergangenen Jahr an oder mit dem neuartigen Coronavirus gestorbenen Brandenburger waren älter als 75 Jahre. Das geht aus einer Antwort des Landesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion hervor. Danach registrierten die Behörden zwischen dem 20. März und dem 17. Dezember 633 Corona-Tote im Alter von 40 bis über 90 Jahre. Bis zum 5. Januar 2021 hatte sich die Zahl der Corona-Toten in Brandenburg auf 1247 erhöht.

Die am stärksten betroffene Gruppe waren den Angaben zufolge Menschen im Alter von 85 bis 89 Jahren mit 169 Todesfällen. In der Altersgruppe zwischen 40 und 44 Jahren starb ein Patient, bei den 45- bis 49-Jährigen waren es zwei Menschen.

Die meisten Todesfälle in dem untersuchten Zeitraum ereigneten sich in der Woche vom 7. bis 13. Dezember, als 92 Menschen ihr Leben durch eine oder mit einer Covid-19-Erkrankung verloren. In der Zeit vom 18. August bis zum 5. Oktober gab es laut Ministerium keinen Corona-Todesfall.

Von den gemeldeten 633 Corona-Toten waren 351 Männer und 282 Frauen. Bei 305 Verstorbenen gab es sogenannte Vorerkrankungen wie Herzerkrankungen (143 Fälle), neurologische Erkrankungen (61) und Diabetes (48).