Potsdam - Nach Hamburg könnte bald auch im Berliner Nachbarbundesland Brandenburg die 2G-Regel eingeführt werden. Wie rbb24 berichtet, werde dieser Schritt in einem neuen Entwurf der Corona-Umgangsverordnung geplant. Die Neuregelung soll demnach in der kommenden Woche beschlossen werden. Ein negativer Corona-Test würde dann in Brandenburg nicht mehr ausreichen, um Kultur- und Freizeiteinrichtungen zu nutzen.

In der Verordnung heiße es, dass künftig nur noch Geimpfte und Genesene Zugang zu Gaststätten, Clubs, Sportstätten, Theater, Museen oder Tierparks bekommen können, sollten die Betreiber dies vorschreiben. Wer die 2G-Regel anwendet, dürfe dann wieder die volle Platzkapazität seiner Einrichtung ausnutzen. Vorgesehen ist, dass die 2G-Regel für alle Menschen ab 12 Jahren gelten soll.

Das Beschlusspapier soll am Dienstag im Brandenburger Kabinett diskutiert werden. Änderungen seien noch möglich.