Berlin - Die Coronavirus-Varianten nehmen in Brandenburg immer mehr zu. In der vergangenen Woche seien 1924 besorgniserregende Virusvarianten gezählt worden, in der Woche davor seien es 1510 gewesen, teilte das Gesundheitsministerium in Potsdam mit. Am häufigsten kommt dabei die zuerst in Großbritannien entdeckte, sehr ansteckende Corona-Variante B.1.1.7 vor. Regional wurden die meisten Fälle dieser Mutante B.1.1.7 bisher im Landkreis Oder-Spree mit 600 gezählt, gefolgt vom Landkreis Elbe-Elster mit 592 Fällen und dem Landkreis Oberhavel mit 530 Fällen. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hatte sich am Donnerstag besorgt gezeigt.

Die Zahl der neuen Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner hat in Brandenburg zuletzt die Marke von 150 überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten in Brandenburg innerhalb eines Tages 728 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Die Corona-Notbremse gilt in zehn Landkreisen sowie in den kreisfreien Städten Cottbus und Frankfurt (Oder).