Potsdam - Mit der Ansiedlung der Tesla-Fabrik in Grünheide (Oder-Spree) könnten in der ersten Ausbaustufe bis zu 11.600 Beschäftigte nach Berlin und Brandenburg zuziehen. In einer möglichen Endausbaustufe von 40.000 Beschäftigten beim US-Elektroautobauer werde mit insgesamt 36.400 zuziehenden Arbeitskräften gerechnet. Diese Zahlen nannte das Brandenburger Infrastrukturministerium am Dienstag bei der Vorstellung eines Konzepts für die Entwicklung des Tesla-Umfeldes.

Tesla will in Grünheide bis zu 500.000 Elektroautos pro Jahr bauen

Erarbeitet wurde das Konzept durch die gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg. Daran beteiligt waren unter anderem 22 Brandenburger Städte und Gemeinden, der Landkreis Oder-Spree und der Berliner Bezirk Treptow-Köpenick.

Tesla will von Sommer 2021 an in Grünheide bei Berlin zunächst mit rund 12.000 Mitarbeitern bis zu 500.000 Elektroautos pro Jahr bauen. Weil die umweltrechtliche Genehmigung für die Fabrik durch das Land aussteht, baut Tesla in Schritten und über vorzeitige Zulassungen. Ein Zeitpunkt für die endgültige Entscheidung über eine mögliche Genehmigung ist offen. Naturschützer und Anwohner befürchten mit der Autofabrik negative Folgen für die Umwelt. Tesla-Chef Elon Musk will auf dem Gelände auch die weltgrößte Batteriefabrik errichten.