Eberswalde - Aufgrund der signifikanten Klimaveränderungen modernisiert Brandenburg sein System zur Waldbrand-Früherkennung. Im Zuge des Klimawandels müsse immer mehr mit warmen und trockenen Sommern gerechnet werden, sagte Forstminister Axel Vogel (Grüne) am Montag in Eberswalde (Barnim). Dort ging die Waldbrandzentrale Nord in Betrieb. Damit und mit der im März vergangenen Jahres ans Netz gegangenen Zentrale in Wünsdorf (Teltow-Fläming) sei Brandenburg besser auf den Ernstfall vorbereitet, sagte er.

Von Eberswalde aus wird den Angaben zufolge der Norden des Landes mit 44 Kameras erfasst. Im vergangenen Jahr wurden in Brandenburg bei 287 Bränden etwa 115 Hektar Wald vernichtet. 2018 waren es 491 Brände, denen 1663 Hektar zum Opfer fielen und 2019 bei 417 Bränden 1352 Hektar.