Potsdam - In Brandenburg öffnen die Museen: Durch die von der Landesregierung beschlossenen kleinen Schritte zur Lockerung der Corona-Beschränkungen ist das ab Montag wieder möglich. Voraussetzung ist, dass sich die Infektionslage nicht verschlechtert.

Die Museen freuen sich und haben schon lange Vorkehrungen getroffen, sagte Susanne Köstering, Geschäftsführerin des Museumsverbandes Brandenburg, auf Anfrage. Abstands- und Hygieneregeln müssen eingehalten werden. Einige Häuser werden demnach sofort, andere später öffnen. Das werde sich vermutlich bis Ostern hinziehen. Interessierte sollten sich auf den Internetseiten informieren.

Auch das Brandenburg-Preußen-Museum wird wieder öffnen

„Die Wiederöffnungsmöglichkeit kam nun genauso abrupt wie die Schließungsanordnungen“, sagte Ulrike Kremeier, Direktorin des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst (BLMK) in Cottbus und Frankfurt (Oder), auf Anfrage. Sie hätte sich etwas weniger eruptive Entscheidungen gewünscht. Am Dienstag öffnet nach ihren Angaben das Haus in Cottbus – Besuche sind allerdings nur mit Anmeldung möglich. Die Ausstellung in der Rathaushalle Frankfurt (Oder) hingegen kann wegen der niedrigen Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt auch ohne Voranmeldung besichtigt werden. Der Zutritt sei aber nur mit medizinischen Masken gestattet.

Im Barberini-Museum in Potsdam laufen diese Woche noch die Vorbereitungen für die am 13. März öffnende Ausstellung „Rembrandts Orient“. In 120 Werken wird gezeigt, wie niederländische Maler auf Einflüsse aus dem Nahen, Mittleren und Fernen Osten reagierten.

Auch das Brandenburg-Preußen-Museum in Wustrau (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) erwartet ab Dienstag wieder Besucher – mit Maskenpflicht und Abstandsregeln. Führungen seien derzeit nicht möglich. Der Museumsverband empfiehlt Interessenten einen Blick auf die Internetseiten der Museen.