FürstenwaldeDer Polizei in Ostbrandenburg ist ein Schlag gegen Bandenkriminalität gelungen. Bei Durchsuchungen von Wohnungen von vier mutmaßlichen Drogendealern in Fürstenwalde (Oder-Spree) stellten die Beamten „zahlreiche Beweismittel, nicht geringe Mengen Kokain und geraubte Gegenstände“ sicher, wie die Polizeidirektion Ost und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) am Donnerstag mitteilten.

Die Ermittlungen richteten sich demnach gegen vier Beschuldigte im Alter von 24 bis 40 Jahren, die im Verdacht stehen, für den organisierten Drogenhandel in der Spreestadt mitverantwortlich zu sein.

Den Männern wird unter anderem vorgeworfen, Anfang November gewaltsam in die Wohnung eines Mannes eingedrungen zu sein, ihn mit einer Waffe bedroht, mit einem Elektroschocker körperlich misshandelt und ihn beraubt zu haben.

Drei der mutmaßlichen Dealer seien sogleich festgenommen worden, ein weiterer am Folgetag. Das Amtsgericht Fürstenwalde erließ am Mittwoch gegen alle Haftbefehl. Einer der vier Männer ist nach Angaben der Polizei bereits wegen vergleichbarer Taten vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) angeklagt. Spezialkräfte der Brandenburger Polizei unterstützten die Polizisten bei den Durchsuchungen.