Potsdam - Nach den Weihnachtsferien sollen am 3. Januar alle Schulen und alle Jahrgangsstufen grundsätzlich mit Präsenzunterricht starten. „Brandenburg hält weiterhin an seinem Kurs fest, die Schulen offenzuhalten und setzt auf Präsenzunterricht als beste aller Unterrichtsformen“, teilte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD), die scheidende Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, am Dienstag in Potsdam mit. Das sei auch die klare Haltung der Kultusminister. Ernst sei davon überzeugt, dass das auch von einer sehr großen Mehrheit der Eltern und Schüler unterstützt werde. „Die Kinder und Jugendlichen haben auch in der Corona-Pandemie ein Recht auf Bildung und Teilhabe.“

Die Lehrer-Gewerkschaft GEW und der Landeselternrat Brandenburg hatten sich angesichts einer erwarteten Welle der Omikron-Virusvariante für erneuten Wechselunterricht in den Schulen ausgesprochen. Das Bildungsministerium verwies darauf, dass vorsorglich Optionen für die Schul- und Unterrichtsorganisation erarbeitet würden – das gilt demnach für den Fall einer Steigerung der Krankheitsquote.

Für den Präsenzunterricht gilt seit Mitte November 2021, dass jede Schülerin und jeder Schüler dreimal wöchentlich einen negativen Corona-Schnelltest nachweisen muss. Die Beschäftigten müssen geimpft, genesen oder getestet sein. Für die Präsenzpflicht gibt es für bestimmte Gruppen Ausnahmen, sie brauchen dann eine entsprechende Erklärung der Sorgeberechtigten.