Der Elektroauto-Hersteller Tesla will laut einem RBB-Bericht 100 Hektar Land hinzukaufen und sein Werksgelände in Grünheide nach Osten hin vergrößern. Der Sender beruft sich auf Brandenburger Behördenkreise. Tesla hatte vor zwei Jahren mitgeteilt, sich möglichst viele Zulieferprodukte mit Zügen ins Grünheider Werk liefern zu lassen. Auch sollen fertige Teslas über die Schiene abtransportiert werden. Dafür hat der Konzern laut RBB-Bericht zusätzliche Lagerplätze und einen Güterbahnhof in Planung. Einiges spreche dafür, dass Tesla den Rest seines bisherigen Grundstücks für zukünftige Erweiterungen der Autofabrik freihalten will.

Das neue, zusätzliche Gelände, das Tesla gern erwerben würde, befindet sich östlich des bestehenden Konzern-Grundstücks. Von den 100 Hektar gehören zehn einem Stromversorger, der Rest ist noch in Besitz des Landes Brandenburg. Über einen möglichen Kaufpreis ist nichts bekannt. Tesla müsste als nächsten Schritt die Gemeindevertreter in Grünheide und die Behörden überzeugen. Weil die Fläche in einem Wasserschutzgebiet liegt, könnte sich das Bauvorhaben hinziehen. Schätzungsweise könnte das Projekt auf dem neuen Gelände im Jahr 2023 starten.