Trotz der aktuell stark steigenden Infektionszahlen durch die Omikron-Variante des Coronavirus soll die Testpflicht in Kitas und Krippen wie geplant erst in gut zwei Wochen starten. Die Träger der Einrichtungen benötigten den Vorlauf zur Beschaffung der Test-Kits, erklärte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Donnerstag in der Fragestunde des Landtags. Das Land werde den Trägern voraussichtlich pro Test 3,50 Euro erstatten. Dafür seien Kosten in Höhe von 13,6 Millionen Euro im Haushalt vorgesehen.

Vom 7. Februar an sollen Kinder ab einem Jahr zwei Mal vor Besuch der Kitas und Krippen zu Hause getestet werden. Für Schülerinnen und Schüler sind Tests aktuell drei Mal und ab Mitte Februar fünf Mal pro Woche Pflicht. Bei den Kleineren sei die geringere Testfrequenz gewählt worden, um die Kinder nicht über Gebühr zu belasten, sagte die Ministerin. Zudem sei bei den Kindern kaum ein schwerer Verlauf bei einer Corona-Infektion zu erwarten.