Tierpark Luckenwalde: Fuchs tötet vier Mini-Kängurus

Für die Pfleger ist es eine „tränenreiche Enttäuschung“: Ein Fuchs hat sich offenbar nachts ins Gehege der Bennett-Kängurus geschlichen. 

Ein Känguru (Symbolbild)
Ein Känguru (Symbolbild)IMAGO/ITAR-TASS/Erik Romanenko

Ein Fuchs hat offenbar die vier kleinen Bennett-Kängurus im Tierpark Luckenwalde (Teltow-Fläming) getötet. Dies berichtet der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) unter Berufung auf den Tierpark. Der Fuchs sei wohl in der Nacht zum Montag über den zugefrorenen Wassergraben ins Gehege gelangt, so Tierparkleiter Philipp Herrmann.

Die neue Känguru-Anlage war erst vor einem Monat in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eröffnet worden. In dieser kurzen Zeit waren mehr als 6000 Menschen gekommen, um die Tiere zu sehen. Der Verlust der vier Mini-Kängurus sei für die gesamte Belegschaft „eine unglaublich tränenreiche Enttäuschung“. Gleichwohl will der Tierpark Luckenwalde im neuen Jahr den Neustart einer erfolgreichen Känguru-Haltung angehen.