Potsdam - Brandenburg hat die Bestimmungen zur Einreise aus Risikogebieten um vier Wochen verlängert. Wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte, beschloss das Kabinett am Dienstag die Verlängerung der Verordnung bis zum 2. April. Personen, die aus betroffenen Gebieten nach Brandenburg kommen, müssen sich demnach grundsätzlich in eine zehntägige Quarantäne begeben. Der „kleine Grenzverkehr“ etwa für Einkäufe in Polen fällt ebenfalls unter die Quarantäneregelung.

Es gibt aber Ausnahmen für berufsbedingte Pendler über die Grenze nach Polen, für Schüler, Auszubildende und Durchreisende sowie für Familienbesuch. Die Quarantäne endet frühestens fünf Tage nach der Einreise, wenn man dem Gesundheitsamt einen negativen Test vorlegt. Das Robert Koch-Institut listet die Risikogebiete im Internet auf - dort gibt es zum Beispiel hohe Infektionszahlen oder ein hohes Risiko durch Virusvarianten.