Das Brandenburger Gesundheitsministerium will Menschen mit geringem Einkommen und Obdachlose mit 550.000 kostenfreien FFP2-Masken versorgen. Diese würden von den Tafeln, Mehrgenerationenhäusern, Familien- und Frauenzentren verteilt, berichtete das Ministerium am Montag. FFP2-Masken werden etwa im öffentlichen Nahverkehr und für Besuche in Pflegeheimen und Krankenhäusern benötigt. Auch im Einzelhandel soll künftig eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske gelten.

„Mit den kostenfreien FFP2-Masken helfen wir gezielt und unbürokratisch Bedürftigen in einer schwierigen Zeit“, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne). „FFP2-Masken bieten einen sehr guten Schutz vor einer Corona-Infektion und minimieren das Infektionsrisiko deutlich.“ Allerdings seien diese Masken etwas teurer als medizinische Masken, erläuterte die Ministerin.