Potsdam - Die meisten Schülerinnen und Schüler von Oberschulen, Gesamtschulen und Gymnasien in Brandenburg müssen ab Montag wegen der Corona-Krise wieder zu Hause lernen. Die weiterführenden Schulen schließen für den Präsenzunterricht. Das gilt nicht für Abschlussklassen. Auch Grundschulen und Förderschulen mit Schwerpunkt geistige Entwicklung bleiben im Wechselunterricht zwischen der Schule und dem Zuhause.

Berlin setzt Wechselunterricht in Schulen fort

Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) hält die Schulen trotz des weiter bestehenden Präsenzunterrichts für sicher. Sie verweist auf die Pflicht für Corona-Tests, die ab 19. April gilt. Wer die Schule dann betritt, muss einen negativen Test vorlegen. Der Landeselternrat hätte sich die Ausweitung der Teststrategie früher gewünscht. „Wir hätten schon vor den Ferien die Tests haben müssen“, sagte der Sprecher des Landeselternrats, René Mertens, der Deutschen Presse-Agentur.

Berlin wird den Wechselunterricht nach den Osterferien fortsetzen. Die Schüler lernen dabei in halben Klassen abwechselnd in der Schule und mithilfe digitaler Lösungen zu Hause. Eine Ausnahme bilden Schüler der 7. bis 9. Klassen, aber nur noch eine Woche. Sie sollen nach vier Monaten Homeschooling am 19. April mit dem Wechselunterricht starten. Ab dann sind für jeden Schüler zwei Corona-Tests pro Woche verpflichtend. Die Tests sollen dann unter Aufsicht in der Schule durchgeführt werden.