Potsdam - Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) will Schulen in der Corona-Krise so lange wie möglich offen halten. Am 14. Januar 2020 übernimmt Ernst die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz (KMK). Hier stehe die Frage des Präsenzunterrichts ganz oben auf der Agenda. „In der KMK sind alle dafür, dass die Schulen möglichst lange offen gehalten werden können“, sagte Ernst.

Dazu sei aber eine Gesamtabwägung notwendig. Auch Schulen müssten einen Beitrag zur Reduzierung der Kontakte leisten. Unabhängig davon müsse „der Unterricht auch mit Einsatz digitaler Mittel gut sein, damit die Kinder etwas lernen“, so Ernst zur dpa. „Wir müssen systematisch erforschen, welche Unterrichtsmethoden geeignet sind, um Schülerinnen und Schüler gut zum Lernen zu bringen, auch auf unterschiedlichem Niveau.“ Daher wolle sie die Digitalisierung des Unterrichts im kommenden Jahr in den Mittelpunkt ihrer Präsidentschaft stellen.