Als letztes Bundesland schafft Berlin die Testpflicht an den Schulen ab. Ab dem 7. Juni kann an Berliner Schulen noch freiwillig getestet werden. Die 3G-Regel für schulexterne Personen in der Schule, also auch für Eltern, wird ebenfalls ab dem 7. Juni aufgehoben.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie teilt weiter mit, dass die Schulen an zwei Tagen pro Woche die freiwillige Testung durchführen können. Auf Wunsch kann zudem ein dritter zusätzlicher Test pro Woche ausgegeben werden. Diese weitere freiwillige Testung kann dann am Sonntagabend zu Hause oder auch noch am Montag vor dem Unterrichtsbeginn erfolgen. Die Eltern werden gebeten, der Schule schriftlich mitzuteilen, ob der Schüler oder die Schülerin an den freiwilligen Testungen teilnimmt. Diese Festlegung gilt dann zunächst bis Schuljahresende.

Berliner Bildungssenatorin: Die Schulen sind ein sensibler Ort

Die Senatsverwaltung trägt schon jetzt Vorsorge, dass auch in den kommenden Herbst- und Wintermonaten den Schulen ausreichend Testkits zur Verfügung stehen. Der Hygienebeirat der Bildungsverwaltung tagt weiterhin.

Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse (SPD) sagte: „In vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sind schon weitgehende Öffnungsschritte umgesetzt worden. Die Schulen sind ein besonders sensibler Ort, und in der Schulöffentlichkeit gibt es ganz unterschiedliche Sichtweisen auf den Umgang mit der Pandemie. Darum wissend machen wir mit dem freiwilligen Testen ein Angebot, das für zusätzliche Sicherheit an den Schulen sorgt. “