Berlin -  Nach dem Fund eines verdächtigen Gegenstandes am Sonnabendnachmittag ist der Bahnhof Südkreuz von einer Reihe von Zügen nicht angefahren worden. Gegen 19.20 Uhr sei die Strecke wieder freigegeben worden, teilte eine Bahnsprecherin am Abend mit. Nach bisherigen Erkenntnissen gehe man davon aus, dass es sich bei dem Fund vermutlich um abgebrannte Pyrotechnik handele, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei.

Einzelne Fernverkehrszüge hatten nicht am Südkreuz gehalten, wie die Bahn zuvor per Twitter mitgeteilt hatte. Wie eine Bahn-Sprecherin sagte, war der S-Bahn-Verkehr zwischen Südkreuz und Yorckstraße unterbrochen – betroffen gewesen seien die S2 und die S25. Fernzüge aus dem Norden endeten den Angaben zufolge am Hauptbahnhof. Aus dem Süden kommende Züge fuhren bis Südkreuz, einzelne Züge seien umgeleitet worden, so die Sprecherin.

Spezialkräfte hatten den Gegenstand untersucht und ihn schließlich als harmlos eingestuft. Gegen 19.30 Uhr gab die Bundespolizei auf Twitter Entwarnung.

Bereits am Sonnabendmittag gab es einen Einsatz wegen eines verdächtigen Koffers auf der Wiese vor dem Reichstag. Der Inhalt des herrenlosen Gepäckstücks erwies sich aber als ungefährlich.