Buback-Sohn sieht Parallelen zwischen RAF und „Letzter Generation“ 

Der Sohn des von der RAF getöteten Generalbundesanwalts Siegfried Buback deutet Gemeinsamkeiten zwischen den Klimaaktivisten und den Terroristen an.

Michael Buback, der Sohn des RAF-Opfers Siegfried Buback
Michael Buback, der Sohn des RAF-Opfers Siegfried Bubackdpa/Bernd Weissbrod

Michael Buback, der Sohn des von der „Roten Armee Fraktion“ getöteten Generalbundesanwalts Siegfried Buback, hat Parallelen zwischen der RAF und den Klimaschützern der „Letzten Generation“ gezogen.

„Ich verstehe, dass junge Leute sich große Sorgen machen“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Aber ich warne davor, Ziele mit radikalen Maßnahmen und Gewalt erreichen zu wollen. Das hat uns nur Unglück gebracht.“

Verfassungsschutz: „Letzte Generation“ Hand in Hand mit dem Linksextremismus

Er wolle „die Aktivitäten irgendeiner Gruppe ungern mit der RAF vergleichen, weil sie besonders grausam und schlimm war“, fügte der 77-Jährige hinzu. „Aber ich sehe ideologisch bedingte massive Eingriffe in die Rechte anderer.“

Einige Verfassungsschützer in Deutschland sehen zunehmend Verbindungen von der „Letzten Generation“ zum Linksextremismus. Die Bild-Zeitung zitiert den niedersächsischen Verfassungsschutz: „Linksextremisten versuchen, Einfluss auf die Klimaschutzbewegung zu nehmen, um sie für ihre Interessen zu instrumentalisieren.“ Es sei „eine zunehmende Entgrenzung des Linksextremismus in die Klimaschutzbewegung“ erkennbar.

Laut dem Bericht arbeitet die „Letzte Generation“ mit der „Interventionistischen Linke (iL)“ und dem „Verein Rote Hilfe“ zusammen. Beide Organisationen sollen vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Dobrindt, hatte der Bild am Sonntag gesagt: „Die Entstehung einer Klima-RAF muss verhindert werden.“ Vertreter von FDP und AfD äußerten sich ähnlich.