Schulgipfel im Berliner Kanzleramt.
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BerlinBeim Schulgipfel im Berliner Kanzleramt haben sich Bund und Länder auf eine engere Zusammenarbeit bei der Digitalisierung geeinigt, berichtet die Agentur AFP. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD), begrüßte nach dem Abschluss des Treffens am Montagabend die Bereitschaft der Bundesregierung, noch in diesem Jahr die Beschaffung von Dienstlaptops für Lehrer zu ermöglichen. Trotz der verstärkten Kooperation mit dem Bund bleibe der Bildungsföderalismus aber unangetastet, betonte Hubig.

Regierungssprecher Steffen Seibert betonte, die Zuständigkeit für das Schulsystem liege bei den Bundesländern. Gleichwohl bekenne sich die Bundesregierung zu ihrer Verantwortung, die Länder bei der grundsätzlichen Aufgabe der Digitalisierung der Schulen zu unterstützen sowie sich an Maßnahmen zu beteiligen, „die Schulen, Kindern und Lehrkräften zügig neue und zukunftsweisende Formen des digitalen Lernens ermöglichen sollen“.

Die Gesprächsteilnehmer hätten sieben Handlungsstränge identifiziert, an denen Bund und Länder gemeinsam weiterarbeiten wollten, erklärte Seibert weiter. Dazu zählten der zügige Ausbau der Glasfaser-Internetverbindung für alle Schulen und die schrittweise Entwicklung einer Bildungsplattform durch den Bund. Ein weiterer Schulgipfel soll demnach Anfang des kommenden Jahres stattfinden.