Berlin - In Deutschland sollen über den Sommer hinaus Corona-Impfzentren in Bereitschaft gehalten werden. Bund und Länder vereinbarten, dass die Länder ein entsprechendes Konzept entwickeln, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nach turnusmäßigen Beratungen mit seinen Amtskollegen in München mitteilte. Zuvor hatte beispielsweise der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), erklärt, dass er in der Hauptstadt den Weiterbetrieb der Impfzentren für notwendig halte.

Gewährleistet werden soll nun, wie es am Mittwoch hieß, ein Mindestbetrieb von Impfzentren in Deutschland: Bei Bedarf sollten sie auch schnell wieder hochgefahren werden. Der Bund sei weiter bereit, die Zentren mit zu finanzieren. Die Finanzierung der regionalen Impfzentren der Länder durch den Bund ist bisher nur bis Ende September vereinbart.

Zuvor hatte das Bundesgesundheitsministerium noch erklärt, im Falle eines Weiterbetriebs der Berliner Impfzentren müsste das Land Berlin womöglich die gesamten Kosten alleine tragen. Man sei in der Diskussion mit den Bundesländern. Die jetzigen Aussagen von Gesundheitsminister Spahn machen Hoffnung, dass das Land Berlin nicht vollständig auf den Kosten sitzenbleibt.