Karlsruhe/Frankfurt - Ein mutmaßliches Mitglied der terroristischen Vereinigung Jabhat al-Nusra wurde nach Angaben der Bundesanwaltschaft bei der Einreise am Frankfurter Flughafen festgenommen. Sie wirft dem Deutschen vor, 2013 nach Syrien gereist und dort im Umgang mit Schusswaffen ausgebildet worden zu sein. Er habe auch an „Kampfhandlungen“ teilgenommen, teilte die Behörde am Donnerstag mit. In der Türkei habe er Geld besorgt, um seinen Aufenthalt bei der Vereinigung oder deren terroristische Aktivitäten zu finanzieren.

Der Verdächtige war im vergangenen September im Senegal festgenommen worden und wurde am Donnerstag nach Deutschland ausgeliefert. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs soll entscheiden, ob er in Untersuchungshaft kommt wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung von Oktober 2013 bis März 2014.