Berlin - Nach der Todesfahrt am Ku'damm in Berlin hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) von einer „furchtbaren Tat“ gesprochen. Sie sei „zutiefst erschüttert“, sagte sie am Donnerstag bei einem Besuch am Tatort zusammen mit Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik. Sie wolle die „tief empfundene Anteilnahme der Bundesregierung“ vor allem mit den Angehörigen der toten Lehrerin und den verletzten Menschen ausdrücken. Faeser dankte auch den Sanitätern, Notärzten und Polizisten, die in der schwierigen Lage nach der Tat halfen.

Ein 29-jähriger Deutsch-Armenier war am Mittwochvormittag an der Gedächtniskirche über Gehwege des Ku'damms und der Tauentzienstraße gerast. Er fuhr in eine Gruppe von Schülern und Lehrern aus Hessen. Eine Lehrerin wurde getötet, etliche weitere Menschen wurden verletzt.