Potsdam - Bei Kontrollen im Bahnverkehr zur Einhaltung der Corona-Maßnahmen hat die Bundespolizei rund 200.000 Reisende ohne Mund-Nasen-Schutz registriert. Die Zahl bezieht sich auf den Zeitraum 12. September bis 7. Dezember.

Demnach sprachen Beamte an Bahnhöfen und in Zügen 198.931 Menschen auf die Einhaltung der Tragepflicht an. Bei den Uneinsichtigen seien in circa 3700 Fällen Berichte über den Verstoß an die zuständigen Behörden der jeweiligen Bundesländer übermittelt worden. Fast 500-mal gab es Platzverweise, in knapp 230 Fällen durften Personen nicht mit- oder weiterfahren. 

Bei Verstößen gegen die Tragepflicht droht ein Bußgeld. Dieter Romann, Präsident des Bundespolizeipräsidiums, teilte zu den Kontrollen mit: „Der Mund-Nasen-Schutz ist zuvorderst eine schon fast kulturelle Frage der Höflichkeit und des Respektes gegenüber anderen, auch wenn es manchmal schwerfallen mag.“