Die Corona-Warn-App der Bundesregierung.
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BerlinDie Aktualisierungsprobleme bei der Corona-Warn-App halten an. Deswegen rät die Bundesregierung den Nutzern dazu, die Anwendung mindestens einmal am Tag zu öffnen. So könne sichergestellt werden, dass sich die Informationen aktualisierten, sagte Vizeregierungssprecherin Ulrike Demmer laut der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch in Berlin. „Am besten einmal am Tag draufklicken: Dann findet man das jüngste Ergebnis“, sagte sie. Dies sei im Moment „die einfachste Lösung“.

Zur Ursache der Probleme sagte Demmer: „Das Zusammenspiel zwischen Code der App und Betriebssystem hat nicht so funktioniert, wie es hätte funktionieren sollen.“ Die Entwicklung der App laufe sieben Wochen nach dem Start noch weiter, „wir arbeiten rund um die Uhr daran, dass dieses Ding besser wird“.

Die Telekom und SAP empfehlen Nutzern außerdem, die aktuellste Version der Corona-Warn-App zu installieren beziehungsweise ihre App auf jene Fassung zu aktualisieren. Außerdem sollte das auf dem Handy genutzte Betriebssystem auf dem aktuellen Stand sein, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Vor allem für iPhones wird das Update auf iOS 13.6 empfohlen.

Die Bundesregierung halte die App weiterhin für eine „tolle Sache“, sagte Ulrike Demmer. Sie sei allerdings „möglicherweise nicht ganz so unkompliziert, wie wir uns das wünschen würden“. Inzwischen hätten bereits 16,5 Millionen Bürger die Anwendung heruntergeladen – und die Regierung hoffe, dass es noch mehr werden.