Die Bundesregierung hat ein eigenes Hilfe-Portal für Geflüchtete aus der Ukraine gestartet. Unter Germany4Ukraine.de würden unter anderem Informationen zu Unterkunftsmöglichkeiten, zur Arbeitserlaubnis, zum Aufenthaltsrecht und zu Möglichkeiten des Schul- oder Hochschulbesuchs gegeben, teilte das Bundesinnenministerium am Donnerstag mit. Auch „relevante Warnhinweise der Polizeibehörden“ würden dort eingestellt.

Das Portal decke somit diejenigen Themenbereiche ab, „die von Geflüchteten als dringendste Informationsbedarfe genannt werden“, erklärte das Ministerium. Germany4Ukraine.de ist auf Ukrainisch, Russisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Faeser: Portal soll erweitert werden

„Wir wollen Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine eine zentrale, sichere und digitale Anlaufstelle bieten“, Innenministerin Nancy Faeser (SPD). „Wir werden dieses Portal laufend erweitern.“

Bisher wurden in Deutschland laut Bundesinnenministerium 187.428 Kriegsflüchtlinge registriert, ihre tatsächliche Zahl dürfte weit höher liegen. Viele Menschen kommen bei Verwandten und Freunden unter. Eine Pflicht zur Registrierung besteht in den ersten drei Monaten nicht, solange die Menschen keine staatlichen Leistungen beantragen wollen.