Thomas Haldenwang, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz
Foto: imago images/Metodi Popow

KölnDas Bundesamte für Verfassungsschutz bestreitet Vorwürfe, wonach Waffen aus seiner Waffenkammer  verschwunden sein könnten. Einem Bericht des Nachrichtenmagazins Focus zufolge wurde die Kammer jahrelang fahrlässig geführt. Das Magazin berichtet, eine vom Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) des Bundestags angeordnete Untersuchung habe ergeben, über die Herausgabe von Pistolen und Munition an Mitarbeiter der Behörde würden in dienstlichen Unterlagen viele Angaben fehlen.

„ Wir haben keine Erkenntnisse, dass im Bundesamt für Verfassungsschutz Waffen, Munition oder Sprengstoff abhanden gekommen sind“, sagte eine Sprecherin des Verfassungsschutzes. Sie dementiere das. Dass es einen entsprechenden Untersuchungsauftrag des für die Geheimdienste zuständigen Parlamentarischen Kontrollgremiums gab, bestätigte sie hingegen.