Berlin - Die Bundeswehr untersagt Soldaten unter 60 Jahren eine Impfung mit Astrazeneca. Das geht aus einem Bericht von Business Insider hervor. Demnach hat das Bundesverteidigungsministerium die Bundeswehr angewiesen, Bundeswehrpersonal die Impfung mit Astrazeneca nicht zu erlauben. Die Ständige Impfkommission empfiehlt den Wirkstoff für Menschen über 60, eigenverantwortlich auf eigenen Wunsch dürfen sich aber auch Jüngere den Impfstoff verabreichen lassen. Nicht so die Soldaten der Bundeswehr: Ein Sprecher des Ministeriums begründet dies mit einer „unsicheren Rechtslage“.

Denn, so der Bericht: Für Impfschäden müsste die Bundeswehr unter Umständen haften. Dies will man offenbar umgehen. Auch bei der Bundespolizei werden laut dem Bericht nur Menschen über 60 mit dem Vakzin von Astrazeneca geimpft. Der Grund dafür ist unklar.