Berlin - In Berlin haben sich wieder mehr Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Je 100.000 Einwohner steckten sich in den vergangenen sieben Tagen 40,7 Menschen an, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag mitteilte. Am Vortag waren es 38 gewesen, am Dienstag vergangener Woche 27,6.

Die Regierungsspitzen von Bund und Ländern wollten am Dienstag über das weitere Vorgehen gegen die Pandemie beraten. Bundesweit erreichte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag den Wert 23,5.

Berlin hat unter den Bundesländern die dritthöchsten Corona-Zahlen nach Hamburg und Schleswig-Holstein. Im Vergleich der Landkreise und kreisfreien Städte liegt der Stadtbezirk Neukölln mit einer Inzidenz von 56,4 bundesweit an zehnter Stelle.

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz klettert auf 23,5

Auch die deutschlandweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gestiegen und liegt nun bei 23,5. Wie das RKI am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 2480 Neuinfektionen sowie 19 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet. Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei 17,9 gelegen.

Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland wuchs seit Beginn der Pandemie nach den jüngsten Angaben des RKI auf 3.794.429. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg auf 91.803. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gab das RKI mit rund 3.669.600 an.