Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf fast 1500 gestiegen. Der Wert lag laut Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen bei 1496,0. Am Vortag hatte er 1439,0 betragen, am Samstag vergangener Woche 1220,8. Der Wert beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.

Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden bei 237.086. Am Vortag waren 252.836 Neuinfektionen gemeldet worden, vor einer Woche waren es 192.210. Die Gesamtzahl der registrierten Ansteckungsfälle in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie erhöhte sich auf 16.994.744.

Binnen 24 Stunden wurden laut RKI 249 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland stieg damit auf 125.521.

Auch in Berlin stieg die Corona-Inzidenz erneut. Sie lag am Samstag bei 776. Am Freitag betrug der Wert 727 und am Donnerstag 692. Der Bundesdurchschnitt der Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen lag nach den Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) mit 1496 deutlich höher. Zudem gehen Experten von vielen Infektionsfällen aus, die in den Daten nicht erfasst sind, weil Gesundheitsämter überlastet sind.

In Berlin wurden 7245 neue Corona-Infektionen erfasst. Insgesamt infizierten sich laut der Statistik seit Beginn der Pandemie vor zwei Jahren rund 797.000 Menschen. Zwei weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus, die Zahl der Todesfälle in Berlin stieg damit auf 4296.