Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen hat die Marke von 1500 überschritten. Der Wert lag laut Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen bei 1526,8. Am Vortag hatte er 1496,0 betragen, am Samstag vergangener Woche 1231,1. Der Wert beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.

Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden bei 146.607. Am Vortag waren rund 237.000 Neuinfektionen gemeldet worden, vor einer Woche waren es 116.889. Die Gesamtzahl der registrierten Ansteckungsfälle in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie erhöhte sich auf 17.141.351.

Binnen 24 Stunden wurden laut RKI 50 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland stieg damit auf 125.571.

Corona-Inzidenz in Berlin 776 - niedrigster Wert aller Bundesländer

Die Corona-Inzidenz in Berlin hat sich kaum verändert und lag am Sonntag bei 776. Damit hat Berlin den niedrigsten Wert aller Bundesländer bei der Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Experten gehen allerdings weiterhin von vielen Infektionsfällen aus, die gar nicht erst erkannt werden oder in den Daten nicht erfasst sind, weil Gesundheitsämter überlastet sind.

In Berlin wurden 1106 neue Coronainfektionen erfasst. Am Wochenende sind die Zahlen aber immer niedriger, weil viele Daten nicht weitergeleitet werden. Insgesamt infizierten sich in Berlin laut der Statistik seit Beginn der Pandemie vor zwei Jahren rund 798 000 Menschen. Ein weiterer Mensch starb im Zusammenhang mit dem Virus, die Zahl der Todesfälle in Berlin stieg damit auf 4297.