Wiesbaden - Mit einer Razzia in bundesweit über hundert Wohnungen, Lagerhallen und Geschäftsräumen ist die Polizei gegen die Drogenkriminalität vorgegangen. Der Schwerpunkt der Aktion sei in Hessen gewesen, sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamtes (LKA) am Montag in Wiesbaden. Es habe Festnahmen gegeben. Dabei sei es auch um Waffenbesitz gegangen.

Ausgangspunkt für die großangelegte Aktion sei das Auswerten eines verschlüsselten Messenger-Dienstes gewesen, erklärte die LKA-Sprecherin. Da dieses Krypto-Netzwerk auch außerhalb von Deutschland genutzt worden sei, erstreckten sich die Ermittlungen weltweit. Zuvor hatte es Medienberichte über den Polizeieinsatz gegeben. Details über die Zahl der festgenommen Personen, die eingesetzten Polizisten und die Ermittlungen auch über Deutschland hinaus wollen die Ermittler an diesem Dienstag bekanntgeben. Das hessische Landeskriminalamt hatte in Deutschland die Ermittlungen geleitet.