Berlin - Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter auf 35,2 Fälle pro 100.000 Einwohner gesunken. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden 3852 Neuinfektionen und 56 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus innerhalb eines Tages registriert.

Für Berlin meldet das RKI-Dashboard am Sonntagmorgen (Stand 3.11 Uhr) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 32,8. Am Samstagmorgen lag dieser Wert bei 36.

Auch in Thüringen und Sachsen gehen die Zahlen zurück

Alle Bundesländer in Deutschland sind in der Corona-Pandemie mittlerweile unter den politisch bedeutsamen Inzidenz-Wert von 50 gerutscht. Am Sonntag ging aus Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor, dass nun auch Thüringen als letztes Bundesland unter dieser Marke liegt. Die dortige Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit 47,5 an. Bundesweit liegt der Wert bei 35,2. Besonders gut ist die Lage in den nördlicheren Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern (14,7), Schleswig-Holstein (17,9), Brandenburg (20,0), Hamburg (22,4) und Niedersachsen (23,1).

Die Sieben-Tage-Inzidenz geht derzeit stetig zurück. Allerdings liegt die Zahl an Wochenenden oder nach Feiertagen in der Regel niedriger als im Wochendurchschnitt, weil weniger getestet wird und weniger Testergebnisse übermittelt werden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Auflagen. Sie gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche an.

Die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Corona-Infektionen in Deutschland liegt jetzt bei 3.679.148. Die Zahl der Todesopfer liegt bei 88.406.