Berlin - Nach einem Reisebusunfall auf der A13 bei Schönwald (Dahme-Spreewald) in der vergangenen Woche laufen die Untersuchungen zur Unfallursache weiter. Gegen den 42-jährigen Busfahrer werde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt, sagte Torsten Wendt, Sprecher der Polizeidirektion Süd am Dienstag auf Anfrage. Bislang ist unklar, wie es zu dem Unfall gekommen ist. Das Dekra-Unfallgutachten steht nach Angaben der Polizei noch aus.

Bei dem Busunglück am Freitag wurden 19 Menschen verletzt, neun davon schwer. Nach Angaben des Busunternehmens seien die meisten von ihnen inzwischen aus den Krankenhäusern entlassen. Einige seien auf dem Weg der Besserung, sagte Geschäftsführer Gerhard Würzburger. Zum Unfallhergang wollte das Unternehmen mit Blick auf die laufenden Ermittlungen nichts sagen.

Bus kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich 

Insgesamt befanden sich nach Angaben der Polizei 17 internationale Fahrgäste einer privaten Reisegruppe und zwei Fahrer in dem Bus, der 34 Sitzplätze hatte. Die Insassen waren im Alter zwischen 21 und 64 Jahren.

Der Reisebus war den bisherigen Ermittlungen zufolge in Fahrtrichtung Berlin auf Höhe des Parkplatzes Krausnicker Berge Ost rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Schutzplanke gefahren. Er hatte sich einmal überschlagen und kam dann auf der Seite zum Liegen.