In Bussen, Bahnen und auf Bahnsteigen in Berlin gibt es jetzt vor den Durchsagen neue Gongs und Klänge. Timo Kerßenfischer von der BVG erklärt: „Über die Jahre hat sich bei der BVG ein Sammelsurium verschiedener Töne und Klänge entwickelt, die schließlich nicht mehr zueinander passten. So wie unsere Busse und Bahnen einheitlich gelb sind, hat die BVG künftig auch einen einheitlichen Klang.“ (Hier kann man die Gongs nachhören)

Die nächste Station in der U-Bahn wird mit dem harmonischen Standard-Gong angekündigt. Eine Information zu einer Verkehrsstörung oder beispielsweise Corona-Hinweisen wird markanter eingeläutet. Schließlich sollten diese Informationen möglichst von allen betroffenen Fahrgästen wahrgenommen werden. Ansagen in Bahnhöfen zu Verkehrslage, Service oder Verhaltensregeln bekommen laut BVG-Mitteilung ebenfalls einen speziell dafür konzipierten Gong. Bereits zum Start an diesem Mittwoch feiern auch das Klanglogo und die Markenmusik der BVG Premiere, die im Marketing, bei Veranstaltungen oder in Filmen eingesetzt werden. Und für echte Fans gibt es auch bereits den passenden Klingelton zum Download für das eigene Handy.

BVG: Unzählige Stimmen und Geräusche zum Gesamtklang komponiert

In Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnhöfen werden die neuen Töne ab sofort zu hören sein. Bei der U-Bahn dauert es technisch bedingt etwas länger. Erste Züge sind bereits umgerüstet. Und damit in der Vielzahl der unterschiedlichen Bahnhöfe und Fahrzeuge auch am Ende die Lautstärke und Verständlichkeit bestmöglich für alle Menschen passen, wird die Einführung von internen und externen Fachleuten eng begleitet. Unzählige Stimmen und Geräusche wurden aufgenommen, digital bearbeitet und zu einem Gesamtklang komponiert. Als Solistin im Konzert der BVG wirkt Philippa Jarke mit ihrer unverwechselbaren und ausdrucksstarken Stimme, die schon seit Ende 2020 in den Fahrzeugen zu hören ist.