Ein Bus in Berlin.
Foto: imago images/Xander Hein

BerlinAm Dienstag müssen Pendler mehr Zeit zur Arbeit einplanen. Der Grund: Die BVG streikt – voraussichtlich zwischen 3 Uhr morgens und 12 Uhr mittags. Wie die BVG am Montag mitteilt, fahren einige Busse aber trotz des Streiks. Insgesamt seien 23  Buslinien komplett in Betrieb und sieben weitere mit leichten Einschränkungen, hieß es von den Verkehrsbetrieben.

Trotz BVG-Streik: Diese Buslinien fahren am Dienstag komplett

106, 112, 140, 161, 163, 168, 175, 179, 184, 234, 275, 284, 334, 341, 349, 363, 369, 370, 371, 380, 399, 740, 744, N12, N23, N34, N35, N39, N40, N52, N53, N56, N58, N60, N61, N62, N67, N68, N69, N77, N84, N88, N90, N91, N95, N97.

Diese Buslinien fahren am Dienstag mit Einschränkungen

218, 283, 395, 398.

Der Grund dafür, dass die Buslinien trotz des Streiks fahren, ist, dass einige Linien im Auftrag der BVG durch private Unternehmen betrieben werden. Diese verfügen über eigene Fahrzeuge und eigene Betriebshöfe, die nicht bestreikt werden. Auch die Fährlinien sind am Dienstag trotz des Streiks in Betrieb, teilt die BVG mit.

BVG-Streik: S-Bahn verstärkt Zugangebot

Pendler, die nicht mit einer der Buslinien fahren können, die in Betrieb sind, können zum Teil auf die S-Bahn ausweichen. Diese fährt am Dienstag und will ihr Zugangebot verstärken, hat aber keine sehr großen Reserven. Zu den üblichen rund 3000 Fahrten kommen 40 hinzu, weil Verstärkerzüge auf der S1 länger im Einsatz bleiben. Auf anderen Strecken sollen kurzfristig Reservezüge eingesetzt werden. Im Zug wird es noch schwieriger, zum Schutz vor einer Corona-Infektion Abstand zu anderen Fahrgästen zu halten. „Wir appellieren an alle Fahrgäste, Mund und Nase zu bedecken und sich an die Maskenpflicht zu halten“, teilte die S-Bahn mit.

Autofahrer müssen sich am Dienstag auf volle Straßen einstellen. Radfahrer erwartet nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes trockenes Wetter.