Berlin - Die Berliner CDU hat ihre Forderung nach professionellen Corona-Testzentren für Berliner Schulen bekräftigt. Sie forderte den Senat auf, die Finanzierung zu übernehmen. Bisher sei das abgelehnt worden. Nach dem Konzept der CDU sollen Schülerinnen und Schüler vor dem Betreten des Gebäudes von Profis getestet werden. Nur wer negativ sei, solle dann mit einem Zertifikat in den Unterricht gehen.

So gehe weder Unterrichtszeit verloren, noch sei die Qualität des Testens infrage gestellt, teilten der CDU-Landesvorsitzende Kai Wegner, Vize Cornelia Seibeld und der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann am Donnerstag mit. Durch die Pandemie sei sehr viel Unterricht ausgefallen. Kinder sollten die wertvolle Zeit in der Schule nicht mit Selbsttestungen, sondern mit dem Unterrichtsstoff verbringen. Auch Lehrer seien in der Regel kein medizinisches Fachpersonal. Und ein tagesaktueller Corona-Test an externen Testzentren bedeute für Eltern einen hohen Organisationsaufwand.