CDU/CSU und Grüne treffen sich erstmals zu Sondierungsgesprächen

Mit dem Treffen enden die Zweiergespräche zwischen Union, SPD, Grünen und FDP. Bislang ist eine Ampel-Koalition möglich, aber auch Jamaika ist noch denkbar.

Jetzt sondieren die Zweiten von links: CDU, CSU und Grüne. Ob die neue Bundesregierung dann aus einem Jamaika-Bündnis (gemeinsam mit der FDP) bestehen wird, ist offen. Rechnerisch ist vieles möglich.
Jetzt sondieren die Zweiten von links: CDU, CSU und Grüne. Ob die neue Bundesregierung dann aus einem Jamaika-Bündnis (gemeinsam mit der FDP) bestehen wird, ist offen. Rechnerisch ist vieles möglich.imago/Future Image

Berlin-Union und Grüne loten am Dienstag (11.00 Uhr) in einem Sondierungsgespräch Möglichkeiten für eine Regierungszusammenarbeit aus (Pressekonferenz 13.30 Uhr). Das Treffen bildet den Abschluss der ersten bilateralen Gesprächsrunden zwischen den Parteien, die für eine Regierungsbildung in Frage kommen. Die Grünen nehmen mit ihrem zehnköpfigen Verhandlungsteam daran teil, die CDU ist ebenfalls mit zehn und die CSU mit fünf Unterhändlern vertreten.

Zuvor hatte es bereits in verschiedenen anderen Konstellationen Zweiergespräche zwischen Union, SPD, Grünen und FDP gegeben. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil will nach den getrennten Sondierungen baldige Dreiergespräche mit Grünen und FDP führen; auch die Grünen präferieren eine Ampel-Koalition. Das Wahlergebnis lässt zudem ein unionsgeführtes Jamaika-Bündnis zu, rein rechnerisch auch eine SPD-geführte große Koalition.